Backups & Wiederherstellung
Snapshot, Backup und Dateikopie: welchen Schutz haben Sie wirklich?
Ein Wiederherstellungspunkt ist hilfreich, aber nicht dasselbe wie eine unabhängige Sicherung Ihrer Daten.
Auf dieser Seite
Ihr Ziel
Sie können eine schnelle Rückkehr nach einer Änderung von einer langfristigen Datensicherung unterscheiden. Welche Sicherungsfunktionen in Ihrem Produkt enthalten oder zusätzlich buchbar sind, sehen Sie im Vertrag beziehungsweise im Portal.
Was Sie benötigen
Zugriff auf Ihre Sicherungsübersicht, den letzten erfolgreichen Sicherungszeitpunkt und einen Überblick über die Daten, die Sie tatsächlich wieder benötigen.
So prüfen Sie Ihren Schutz
- Snapshot: Stellen Sie sich einen festgehaltenen Zustand der Maschine vor. Er kann für eine kurzfristige Rückkehr nach einer Änderung nützlich sein. Liegt er am selben Speicherort wie die Maschine, schützt er nicht unabhängig vor dessen Ausfall.
- Backup: Prüfen Sie, ob eine separate wiederherstellbare Sicherung vorhanden ist. Entscheidend sind Speicherort, enthaltene Daten, erfolgreicher Abschluss und Aufbewahrung – nicht allein das Wort „Backup“.
- Dateikopie: Prüfen Sie, ob auch Datenbanken und Konfigurationen enthalten sind. Nur den Bilderordner zu kopieren stellt eine dynamische Website meist nicht vollständig wieder her.
- Notieren Sie das Alter der letzten erfolgreichen Sicherung. Alles, was seitdem geändert wurde, kann bei einer Wiederherstellung fehlen.
- Prüfen Sie den Umfang. Externe Speicher, zusätzliche Datenträger oder fremde Dienste können außerhalb einer Maschinensicherung liegen.
- Testen Sie die Wiederherstellung auf einem getrennten Ziel oder fragen Sie nach einem geeigneten Testweg. Überschreiben Sie zum Ausprobieren nicht das laufende Produktivsystem.
Konkretes Beispiel
Vor einem größeren Update legen Sie einen verfügbaren Snapshot an. Zusätzlich existiert ein unabhängiges Backup. Der Snapshot erleichtert die kurzfristige Rückkehr; das Backup dient als weiterer Wiederherstellungsweg. Beides ersetzt nicht den Test, ob Ihre Datenbank anschließend nutzbar ist.
So erkennen Sie den Erfolg
Sie können sagen: „Diese Daten sind von diesem Zeitpunkt an diesem Ort wiederherstellbar.“ Ein grüner Zeitplan ohne erfolgreichen Lauf reicht dafür nicht.
Wenn etwas fehlt
Starten Sie vor der nächsten riskanten Änderung eine passende Sicherung und prüfen Sie deren Abschluss. Buchen Sie zusätzliche Funktionen nur nach Prüfung des ausgewiesenen Leistungsumfangs und Preises.
Auch der Anwendungszustand muss passen
Eine laufende Datenbank verändert während der Erfassung möglicherweise ihre Daten. Planen Sie für wichtige Änderungen deshalb eine passende Anwendungssicherung und gegebenenfalls ein Wartungsfenster. Ein technisch vorhandener Zustand ist erst dann hilfreich, wenn er zu einem brauchbaren Anwendungsstand gehört.
Weitere Hilfe: Sicherungsstatus nachweisen und Wiederherstellung planen.
Weiterführende Quelle
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