Netzwerk & Sicherheit
Windows-Firewall: Aktive Profile zunächst lesen
Die verwendete Netzklasse prüfen, bevor Sie Regeln oder Schutzmechanismen ändern.
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Warum das Profil wichtig ist
Windows-Firewallregeln können an Profile gebunden sein. Eine Regel für ein privates Netz muss deshalb nicht automatisch auch für eine als öffentlich eingeordnete Verbindung gelten. Prüfen Sie zuerst, welche Profile aktiv und welche Regeln für den gewünschten Zugriff vorgesehen sind.
Die folgende PowerShell-Anzeige liest die vorhandenen Firewallprofile:
Get-NetFirewallProfile | Select-Object Name, Enabled
Sie schaltet keine Firewall ab und ändert keine Regel.
Mit dem konkreten Dienst vergleichen
Notieren Sie Protokoll, lokalen Port und erlaubte Quelladresse des benötigten Dienstes. Für RDP verwenden Sie den tatsächlich eingerichteten Port Ihres Servers. Eine Freigabe nur für 3389 hilft nicht, wenn Ihre Installation einen anderen Listener verwendet.
Prüfen Sie außerdem eine gegebenenfalls gebuchte externe Server-Firewall. Die Freigaben beider Ebenen müssen zum vorgesehenen Zugriff passen. Eine erfolgreiche Portal-Konsole bestätigt nicht dieselbe Netzverbindung wie ein Zugriff von Ihrem eigenen Rechner.
Änderungen kontrolliert planen
Halten Sie einen funktionierenden alternativen Verwaltungszugang bereit. Eine pauschale Deaktivierung aller Profile vergrößert die Angriffsfläche und liefert selten einen sauber dokumentierten Endzustand. Dokumentieren Sie stattdessen jede gezielte Änderung mit Datum und Prüfergebnis.
Microsoft beschreibt Get-NetFirewallProfile. Danach hilft TCP-Port prüfen.
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