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Domains & DNS

SPF richtig ergänzen: Ein Datensatz statt zwei widersprüchlicher Einträge

Website, Postfach und weitere Versanddienste erfassen, bevor Sie einen SPF-Eintrag ändern.

2 Min. Lesezeit Version 1
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Auf dieser Seite
  1. Wozu SPF dient
  2. Zuerst Ihre Absender sammeln
  3. So gehen Sie vor
  4. Nicht auf Verdacht verschärfen
  5. Woran Sie den Erfolg erkennen
  6. Weiterführende Anleitungen
  7. Offizielle Grundlagen

Wozu SPF dient

SPF beschreibt, welche Server für eine Domain E-Mails versenden dürfen. Geprüft wird dabei die technische Absenderadresse, die der Mailserver übermittelt; sie muss nicht mit der sichtbaren Von-Adresse übereinstimmen. Ein bestehender TXT-Eintrag beginnt häufig mit v=spf1. Am selben abgefragten Namen darf es nicht mehrere getrennte SPF-Datensätze geben. Sonst kann die SPF-Prüfung einen Konfigurationsfehler liefern. Dies ist im SPF-Standard festgelegt.

Zuerst Ihre Absender sammeln

Schreiben Sie auf, was tatsächlich in Ihrem Namen sendet: normales Postfach, Kontaktformular, Shop, Rechnungssoftware oder Newsletter. Eine neue Plattform ersetzt nicht automatisch alle bisherigen Versandquellen.

Sie brauchen den bestehenden SPF-Wert und die exakten Ergänzungen aller verwendeten Anbieter. Ein include-Wert aus einem fremden Tutorial kann für Ihren Dienst falsch sein.

So gehen Sie vor

  1. Fragen Sie den TXT-Typ für die betroffene Domain ab.
  2. Suchen Sie den vorhandenen Inhalt mit v=spf1 und sichern Sie den vollständigen Text.
  3. Lassen Sie die zulässigen Mechanismen in einem gültigen Datensatz zusammenführen. Sind Sie mit der Syntax nicht vertraut, geben Sie dem Support die vorhandenen und die vom neuen Dienst verlangten Werte.
  4. Prüfen Sie die DNS-Lookup-Grenze. Verschachtelte Anbieter-Includes können weitere Abfragen auslösen; einfaches Zählen der sichtbaren include-Wörter reicht nicht zuverlässig.
  5. Speichern Sie und testen Sie eine echte eigene Nachricht über jede Versandquelle.

Nicht auf Verdacht verschärfen

Ein abschließendes -all und ~all haben unterschiedliche Bedeutungen. Tauschen Sie diese nicht zufällig aus. Ebenso sollten Sie keinen restriktiven „sendet gar nicht“-Eintrag für eine Domain verwenden, über die tatsächlich E-Mail versendet wird.

Woran Sie den Erfolg erkennen

Eine neue Testnachricht zeigt beim Empfänger den gewünschten SPF-Status. Prüfen Sie zusätzlich DKIM und DMARC, denn SPF allein garantiert weder Zustellung noch die Übereinstimmung mit der sichtbaren Von-Adresse. Bei Microsoft 365 sind die dienstspezifischen Vorgaben maßgeblich; Microsoft dokumentiert SPF als Teil der gesamten E-Mail-Authentifizierung.

Weiterführende Anleitungen

Offizielle Grundlagen

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