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Domains & DNS

Nach einem Nameserver-Wechsel nicht erreichbar? DNSSEC und SERVFAIL prüfen

Eine unterbrochene Vertrauenskette erkennen und mit dem Anbieter reparieren, statt wahllos DNS-Schutz abzuschalten.

2 Min. Lesezeit Version 1
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Auf dieser Seite
  1. Wenn die Domain in manchen Netzen vollständig ausfällt
  2. Erst feststellen, dann ändern
  3. Was Sie nicht tun sollten
  4. Fertigkontrolle
  5. Weiterführende Anleitungen
  6. Offizielle Grundlagen

Wenn die Domain in manchen Netzen vollständig ausfällt

Nach einem Nameserver-Wechsel kann eine Domain trotz vorhandener A- oder MX-Einträge nicht auflösbar sein. Ein möglicher Grund ist eine nicht passende DNSSEC-Vertrauenskette. DNSSEC schützt die Echtheit von DNS-Antworten; es verschlüsselt keine Website-Verbindung.

Ein beim Registrar veröffentlichter DS-Eintrag verweist auf die DNSSEC-Schlüssel der zuständigen Zone. Wenn nach dem Wechsel noch die alten DS-Daten hinterlegt sind, können validierende Resolver Antworten ablehnen. Die offizielle DNSSEC-Fehlerhilfe erläutert diesen typischen Wechsel-Fehler.

Erst feststellen, dann ändern

  1. Notieren Sie Zeitpunkt und Umfang des Ausfalls: Website, E-Mail, alle Subdomains oder nur ein Name?
  2. Prüfen Sie die aktuell delegierten Nameserver.
  3. Fragen Sie A und MX ab und notieren Sie eine mögliche Meldung wie SERVFAIL.
  4. Prüfen Sie mit Ihrem Domain- und DNS-Anbieter, ob DNSSEC aktiviert ist und welche DS-Werte aktuell veröffentlicht sind.
  5. Lassen Sie die DS-Daten und die Schlüssel der neuen Zone aufeinander abstimmen. Das genaue Verfahren hängt vom geplanten Wechsel und dem Anbieter ab.

Was Sie nicht tun sollten

Ein SERVFAIL beweist nicht automatisch ein DNSSEC-Problem; auch andere Auflösungsfehler sind möglich. Löschen Sie nicht alle Einträge und lassen Sie Besucher nicht dauerhaft die DNSSEC-Prüfung umgehen. Das verdeckt den Fehler, statt ihn zu beheben.

Wenn DNSSEC bei einem Wechsel vorübergehend deaktiviert werden muss, gehört dies in einen abgestimmten Ablauf mit den beteiligten Anbietern, Wartezeiten und späterer erneuter Absicherung. Führen Sie keinen zufälligen Schlüssel- oder Nameserver-Wechsel mitten in der Störung durch.

Fertigkontrolle

Die delegierten Nameserver sind korrekt, die Vertrauenskette ist konsistent und unabhängige validierende Resolver lösen die Domain wieder erfolgreich auf. Prüfen Sie danach Website, HTTPS und E-Mail. Bereits gespeicherte negative oder fehlerhafte Antworten können eine zusätzliche Übergangszeit verursachen.

Für das Ticket: Domain, bisherige und neue Nameserver, Wechselzeitpunkt sowie genaue DNS-Fehlermeldung nennen. Diese Angaben sind hilfreicher als eine erneute Domainbestellung.

Weiterführende Anleitungen

Offizielle Grundlagen

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