Webhosting & Plesk
Website zeigt „Nicht sicher“: HTTPS und Zertifikat prüfen
Domainname, Gültigkeit und gemischte Inhalte unterscheiden, bevor Sie Zertifikate oder Weiterleitungen ändern.
Auf dieser Seite
Ihr Ziel
Ihre Website ist unter der vorgesehenen Adresse per HTTPS erreichbar. Ein Zertifikat schützt die Verbindung; es entfernt nicht automatisch Fehler im Inhalt oder in der Websiteanwendung.
Was Sie benötigen
Die genaue betroffene URL, Zugriff auf die Websiteverwaltung und eine Notiz, seit wann die Warnung erscheint. Bei einem gerade durchgeführten Umzug müssen Websiteziel und Zertifikatsprüfung zusammenpassen.
Schritt für Schritt
- Öffnen Sie die genaue Adresse einschließlich
https://. Prüfen Sie sowohl die Hauptdomain als auchwww, wenn Sie beide verwenden möchten. - Lesen Sie die Browsermeldung. Abgelaufen, Name stimmt nicht und unsichere Inhalte haben unterschiedliche Ursachen.
- Öffnen Sie in Plesk Websites & Domains → gewünschte Domain → SSL/TLS-Zertifikate. Die Bezeichnung kann je nach Ansicht leicht variieren. Prüfen Sie, welches Zertifikat zugeordnet ist und welche Namen es abdeckt.
- Bei einem noch fehlenden Zertifikat verwenden Sie die angebotene Zertifikatsfunktion nur für Domains, die korrekt auf diese Website zeigen und deren Prüfung Sie durchführen können. Die Zertifizierungsstelle muss die Kontrolle der Domain bestätigen können.
- Wählen Sie keine zusätzlichen Namen aus, die Sie nicht verwenden oder noch nicht eingerichtet haben. Ein fehlerhafter Zusatzname kann eine Ausstellung verhindern.
- Bei einer erfolgreichen HTTPS-Verbindung, aber unsicheren Bildern oder Skripten prüfen Sie die Anwendung auf alte
http://-Verweise. Eine globale Datenbankersetzung sollte erst nach Sicherung und mit einer geeigneten Anleitung erfolgen. - Richten Sie die gewünschte HTTP-zu-HTTPS-Weiterleitung erst nach dem erfolgreichen HTTPS-Test ein. Prüfen Sie danach Startseite und Unterseiten erneut.
Konkretes Beispiel
Die Website funktioniert unter der Hauptdomain, meldet bei www aber einen falschen Zertifikatsnamen. Prüfen Sie, ob www eingerichtet und im Zertifikat enthalten ist. Ein zweites ungeprüftes Zertifikat auf Verdacht ist kein verlässlicher Lösungsweg.
So erkennen Sie den Erfolg
Der Browser akzeptiert das Zertifikat unter allen vorgesehenen Namen und zeigt keine Warnung zu unsicheren Inhalten. Es entsteht keine Weiterleitungsschleife.
Hilfe benötigt?
Senden Sie die genaue URL und den Warnungstext im Ticket. Geben Sie in einer unsicheren Seite keine Passwörter ein.
DNS und mehrere Namen berücksichtigen
Prüfen Sie beim Umzug sowohl A- als auch AAAA-Einträge. Ein alter IPv6-Eintrag kann noch an ein falsches Ziel führen, obwohl IPv4 bereits stimmt. Alle tatsächlich verwendeten Namen einschließlich gewünschter Domain-Aliase benötigen eine passende Zertifikatsabdeckung. CAA-Einträge können die zulässige Zertifizierungsstelle begrenzen; ändern Sie sie nur mit Kenntnis der eingesetzten Stelle.
Mehr zur Prüfung: A, AAAA und CNAME unterscheiden.
Weiterführende Quelle
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