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Windows Server

RDP-Zertifikatswarnung: erst den Server prüfen, dann verbinden

Warum eine Warnung erscheint, wie Sie Name und Fingerabdruck abgleichen und wann Sie die Verbindung abbrechen sollten.

3 Min. Lesezeit Version 2
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Auf dieser Seite
  1. Ihr Ziel
  2. Was Sie benötigen
  3. So prüfen Sie den Hinweis
  4. Konkretes Beispiel
  5. So erkennen Sie den Erfolg
  6. Wenn sich die Warnung plötzlich ändert
  7. Eine heruntergeladene RDP-Datei ist ein anderer Hinweis
  8. Weiterführende Quelle

Ihr Ziel

Sie verbinden sich mit Ihrem eigenen Server und geben Ihr Passwort nicht an ein unbekanntes Ziel weiter. Ein Zertifikat hilft dem RDP-Programm, die Identität der Gegenstelle zu prüfen.

Was Sie benötigen

Die RDP-Zieladresse aus dem Portal und einen unabhängig bestätigten Zertifikatsfingerabdruck, beispielsweise aus der vertrauenswürdigen Serverkonsole oder vom Support im angemeldeten Kundenticket. Ein Fingerabdruck ist die Prüfsumme des Zertifikats, kein Passwort.

So prüfen Sie den Hinweis

  1. Lesen Sie den Warnungstext vollständig. Steht dort ein anderer Name, ein abgelaufenes Zertifikat oder eine unbekannte Zertifizierungsstelle?
  2. Vergleichen Sie das Ziel mit der aktuellen Serveranzeige im Portal. Bei einer IP-Verbindung kann der Zertifikatsname abweichen; allein diese Erklärung beweist die Identität noch nicht.
  3. Öffnen Sie in der Warnung Zertifikat anzeigen und unter Details den Fingerabdruck beziehungsweise die Zertifikatsinformationen.
  4. Vergleichen Sie den vollständigen Fingerabdruck mit dem unabhängig bestätigten Wert. Die letzten vier Zeichen allein reichen nicht. Vergleichen Sie dieselbe Art von Fingerabdruck, etwa SHA-256 mit SHA-256.
  5. Ist kein bestätigter Vergleichswert verfügbar, brechen Sie ab und fragen Sie im Support nach. Ein Screenshot des Warnungstextes darf mitgeschickt werden; Passwörter und private Schlüssel nicht.
  6. Erst nach erfolgreichem Abgleich können Sie die Verbindung für diesen bekannten Server bestätigen. Speichern Sie Vertrauen nur auf einem eigenen geschützten PC.

Konkretes Beispiel

Nach einer von Ihnen beauftragten Neuinstallation kann sich das Zertifikat ändern. Trotzdem zuerst das neue Zertifikat über die Konsole oder den Support bestätigen lassen. „Ich habe neu installiert“ ist eine mögliche Ursache, kein Ersatz für den Abgleich.

So erkennen Sie den Erfolg

Zieladresse und bestätigtes Zertifikat gehören zusammen. Anschließend erscheint die Windows-Anmeldung Ihres Servers.

Wenn sich die Warnung plötzlich ändert

Bei einem vorher bekannten Server ohne angekündigte Änderung nicht weiterklicken. Prüfen Sie auch Datum und Uhrzeit Ihres eigenen Geräts. Schalten Sie die Zertifikatsprüfung nicht grundsätzlich ab.

Eine heruntergeladene RDP-Datei ist ein anderer Hinweis

Eine Warnung zum Herausgeber einer heruntergeladenen RDP-Datei ist von der Zertifikatswarnung des Zielservers zu unterscheiden. Prüfen Sie dabei zusätzlich, ob die Datei lokale Laufwerke, Zwischenablage oder andere Ressourcen freigeben möchte. Erlauben Sie nur benötigte Freigaben und öffnen Sie keine RDP-Datei aus einer unbekannten Nachricht.

Weitere Hilfe: Die vollständige RDP-Adresse verwenden.

Weiterführende Quelle

Microsoft: Zweck und Verwendung von RDP-Zertifikaten

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