Windows Server
Windows-Updates vor einem geplanten Neustart prüfen
Laufende Wartung erkennen und den Neustart mit Anwendungen und Nutzern abstimmen.
Zuerst den Zustand lesen
Prüfen Sie im eigenen Windows-System die Updateanzeige und den Updateverlauf. Notieren Sie, ob gerade installiert wird, eine Fehlermeldung vorliegt oder ein Neustart aussteht. Ein noch nicht abgeschlossener Wartungsschritt ist etwas anderes als ein dauerhaft ausgefallener Server.
Vergleichen Sie den Zeitpunkt mit Ihrer letzten Anmeldung und mit den von Ihnen eingerichteten Updateaufgaben. Bei einem selbst verwalteten Server können eigene Richtlinien oder zusätzliche Werkzeuge den Ablauf steuern.
Einen Neustart vorbereiten
Planen Sie ein Wartungsfenster für betroffene Anwendungen. Prüfen Sie vorher die letzte brauchbare Sicherung und eine erreichbare Konsole. Informieren Sie gegebenenfalls die Nutzer Ihrer Dienste und beenden Sie offene Arbeiten kontrolliert.
Unterbrechen Sie einen bereits laufenden Updatevorgang nicht durch wiederholte harte Neustarts. Nutzen Sie bei einem länger unveränderten Bildschirm zunächst die Konsole und dokumentieren Sie die Anzeige sowie die Dauer. Wenn die Ursache unklar bleibt, sammeln Sie die konkrete Meldung für ein Ticket.
Nach dem Neustart prüfen
Kontrollieren Sie Anmeldung, erreichbare Anwendungsdienste und den Updatezustand erneut. Ein erfolgreicher Systemstart bestätigt nicht automatisch die Funktion einer Datenbank, eines Webdienstes oder eines Spielservers.
Als nächster Schritt hilft Monitoring-Ergebnisse einordnen. Für eine nicht mögliche Remote-Anmeldung steht die RDP-Diagnose bereit.
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