Domains & DNS
Azure Communication Services: Eigene E-Mail-Domain per DNS bestätigen
Domainbestätigung, SPF und zwei DKIM-CNAMEs auseinanderhalten und die Werte der eigenen Azure-Ressource verwenden.
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Drei Prüfungen, nicht ein einzelner Eintrag
Azure Communication Services Email verlangt bei eigenen Domains eine Domainbestätigung und passende Angaben zur Absenderauthentifizierung. Diese Schritte sind nicht mit dem Einrichten eines normalen Postfachs gleichzusetzen. Microsoft beschreibt TXT-Verifikation sowie SPF und DKIM für die eigene Domain.
Sie brauchen Zugriff auf Ihre Azure-E-Mail-Ressource, die dort konfigurierte Domain und deren aktive DNS-Zone.
So übertragen Sie die Vorgaben
- Öffnen Sie die Konfiguration Ihrer Domain in der Azure-E-Mail-Ressource.
- Notieren Sie jeden verlangten Typ, vollständigen Namen und Wert getrennt.
- Legen Sie den TXT-Verifikationswert am von Azure genannten Namen an.
- Prüfen Sie vor einer SPF-Änderung den bestehenden SPF-Datensatz. Fügen Sie nicht einfach einen zweiten
v=spf1-Eintrag hinzu. - Legen Sie beide verlangten DKIM-CNAMEs an. Namen können beispielsweise
selector1-azurecomm-prod-net._domainkeyundselector2-azurecomm-prod-net._domainkeyenthalten. Maßgeblich sind die Werte Ihrer Ressource. - Kontrollieren Sie die vollständigen gespeicherten Namen und die zugehörigen DNS-Antworten.
- Starten Sie die jeweilige Azure-Verifikation erneut und lesen Sie den Status jeder einzelnen Prüfung.
Wichtig bei Subdomains
notification.example.com und example.com sind nicht derselbe Name. Wenn Sie in Azure eine Subdomain bestätigen, müssen die DNS-Einträge an den richtigen Stellen der übergeordneten oder delegierten Zone landen. Ob im Namensfeld nur ein Selektor oder zusätzlich ein Subdomainteil nötig ist, hängt von der geöffneten Zone ab.
Wenn Azure den Eintrag nicht findet
Prüfen Sie Unterstriche, doppelt angehängte Domain, falsche Zone und eine Verwechslung von CNAME mit TXT. Wenn der Eintrag öffentlich korrekt antwortet, kann noch eine zwischengespeicherte Antwort oder ein ausstehender Prüflauf beteiligt sein.
Fertigkontrolle: Die betroffenen Azure-Prüfungen sind erfolgreich und eine neue eigene Testnachricht erreicht den Empfänger mit den erwarteten Authentifizierungsergebnissen. Löschen Sie vorhandene MX- oder fremde DKIM-Einträge nicht für diese Verifikation.
Weiterführende Anleitungen
Offizielle Grundlagen
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