Domains & DNS
TXT-Eintrag zur Domainbestätigung anlegen: Ohne andere Texte zu überschreiben
Einen Bestätigungscode im DNS veröffentlichen und verstehen, warum vorhandene TXT-Einträge bleiben dürfen.
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Wofür ist dieser Text?
Viele Dienste verlangen einen TXT-Eintrag, damit Sie die Kontrolle über eine Domain nachweisen. Der Anbieter nennt dazu Typ, Name und Wert. Ein solches Verifikations-Token ist nicht dasselbe wie Ihr Anmeldepasswort; veröffentlichen Sie trotzdem nur genau den Wert, der ausdrücklich als DNS-Wert vorgesehen ist.
Sie brauchen Zugriff auf die aktive DNS-Zone und die aktuelle Anweisung des Dienstes. Verwenden Sie keinen Beispielcode aus dieser Anleitung.
Schritt für Schritt
- Notieren Sie den vollständigen Namen, unter dem der Dienst sucht. Das kann die Hauptdomain sein oder ein spezieller Untername.
- Erstellen Sie einen neuen TXT-Eintrag, soweit der Dienst nicht ausdrücklich die Änderung eines bestimmten vorhandenen Eintrags verlangt.
- Übernehmen Sie den Text exakt, ohne zusätzliche Leerzeichen oder Zeilenumbrüche.
- Prüfen Sie die Vorschau des vollständigen Namens. Die eigene Domain darf nicht doppelt angehängt werden.
- Speichern Sie und fragen Sie den TXT-Typ an genau diesem Namen ab.
- Starten Sie anschließend die Bestätigung beim Anbieter erneut.
Was Sie nicht überschreiben sollten
Vorhandene SPF-, DKIM-, DMARC- oder andere Verifikationstexte erfüllen eigene Aufgaben. Mehrere verschiedene TXT-Einträge am selben Namen können zulässig sein. Die wichtige Ausnahme ist etwa SPF: Dort darf für denselben Namen nicht ein zweiter unabhängiger v=spf1-Datensatz entstehen.
Anführungszeichen und mehrere Textstücke
DNS-Werkzeuge können TXT-Werte in Anführungszeichen oder mehreren Textteilen darstellen. Das muss nicht bedeuten, dass Zeichen fehlen. Verwaltungsoberflächen unterscheiden sich darin, wie sie diese Darstellung behandeln. Cloudflare erläutert beispielsweise das automatische Setzen von Anführungszeichen.
Wenn die Verifikation scheitert: Prüfen Sie zuerst exakten Namen, richtige Zone und vollständigen Wert; anschließend Cache und TTL. Löschen Sie den Eintrag nach erfolgreicher Bestätigung nur, wenn der betreffende Dienst dies ausdrücklich erlaubt. Manche Dienste prüfen ihn erneut.
Weiterführende Anleitungen
Offizielle Grundlagen
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