Start & Kundenportal
Technik-Wörter einfach erklärt: das kleine Hosting-Lexikon
Domain, DNS, Port, Postfach und Backup in Alltagssprache – mit Links zur passenden Anleitung.
Auf dieser Seite
Sie müssen diese Wörter nicht auswendig lernen
Nutzen Sie diese Seite zum Nachschlagen. Entscheidend ist, welchen Dienst Sie gerade einrichten möchten. Eine Website, ein E-Mail-Postfach und ein eigener Server können zur selben Domain gehören und trotzdem unterschiedliche Zugänge haben.
Namen und Adressen
| Begriff | Einfach erklärt |
|---|---|
| Domain | Der gemerkte Name, etwa example.com. Der Name allein enthält weder Ihre Website-Dateien noch Ihre E-Mails. |
| Subdomain | Ein zusätzlicher Name davor: shop.example.com kann einen anderen Dienst als www.example.com aufrufen. |
| DNS | Das verteilte Verzeichnis, über das Programme beispielsweise die Adresse eines Namens finden. |
| Nameserver | Ein zuständiger Server, der die DNS-Einträge Ihrer Domain ausliefert. Ihr Browser verwendet normalerweise einen vorgeschalteten Auflösungsdienst. |
| DNS-Zone | Die zusammengehörigen Einträge für einen verwalteten DNS-Bereich. Dazu können Website, E-Mail und Bestätigungen gehören. |
| IP-Adresse | Eine Netzwerkadresse. IPv4 sieht beispielsweise wie 192.0.2.10 aus; IPv6 wie 2001:db8::10. Beides sind hier ausschließlich Dokumentationswerte. |
| TTL und Cache | Die TTL begrenzt, wie lange eine DNS-Antwort üblicherweise zwischengespeichert werden darf. Bereits gespeicherte Antworten verschwinden nicht sofort durch eine spätere Änderung. |
| URL | Die vollständige Webadresse, zum Beispiel https://www.example.com/kontakt. Sie enthält mehr als nur den Domainnamen. |
| Port | Die Nummer eines Dienstzugangs. Beim Remotedesktop benötigen Sie gegebenenfalls IP:Port. Ein DNS-A-Eintrag bekommt dagegen nur die IPv4-Adresse. |
Weiter: DNS ganz von vorn, Hostnamen richtig eintragen und Adressen richtig kopieren.
Website und Hosting
| Begriff | Einfach erklärt |
|---|---|
| Webspace | Speicher und die zu Ihrem Hostingpaket gehörenden Dienste für Ihre Website. |
| Plesk | Die Verwaltungsoberfläche Ihres Hostings. Dort finden Sie je nach Paket beispielsweise Dateien, Datenbanken, E-Mail und Zertifikate. |
| Datenbank | Der strukturierte Datenspeicher einer Anwendung. WordPress speichert darin unter anderem Beiträge und Einstellungen. Nur den Website-Ordner zu kopieren reicht deshalb für eine vollständige Sicherung häufig nicht aus. |
| PHP | Eine Programmiersprache, mit der unter anderem WordPress auf dem Server arbeitet. Die gewählte Version muss zu Anwendung und Erweiterungen passen. |
| Domain-Alias | Ein weiterer Domainname für dieselbe Website. Er erzeugt keine zweite unabhängige Installation. Die konkrete Funktion richtet sich nach Einrichtung und Tarif. |
| Weiterleitung | Der Webserver schickt den Browser zu einer anderen Adresse. DNS allein erzeugt keine solche Browser-Weiterleitung. |
| HTTPS und TLS | Die verschlüsselte Webverbindung. Das früher häufig „SSL-Zertifikat“ genannte Zertifikat muss zu Ihrem aufgerufenen Namen passen. Verschlüsselung ersetzt kein sicheres Passwort und keine Datensicherung. |
| Staging | Eine getrennte Testkopie, auf der Änderungen vor dem Liveeinsatz geprüft werden. Sie darf beispielsweise keine echten Kundenbestellungen oder unbeabsichtigte E-Mails auslösen. |
Weiter: Plesk öffnen, Alias oder zweite Website? und HTTPS prüfen.
- Postfach: Der Speicher mit einem eigenen Zugang für Ihre Nachrichten.
- Alias: Eine zusätzliche Adresse, die einem bestehenden Empfänger zugeordnet ist. Sie ist normalerweise kein unabhängiges Postfach.
- Weiterleitung: Die Weitergabe eingehender Nachrichten an eine andere Adresse; ob eine Kopie bleibt, hängt von der Einstellung ab.
- IMAP: Der Zugriff Ihres Mailprogramms auf die auf dem Server gespeicherten Nachrichten und Ordner.
- SMTP: Der Versandweg Ihres Mailprogramms. Ein funktionierender Empfang beweist noch keinen funktionierenden Versand.
- MX: Der DNS-Eintrag für die zuständigen E-Mail-Empfangsserver. Er ist kein Anmeldename für Ihr Mailprogramm.
- SPF, DKIM und DMARC: Zusammengehörige Verfahren zur Prüfung von Absendern und Nachrichten. Die richtigen Werte hängen von den tatsächlich verwendeten Versanddiensten ab.
Weiter: Postfach, Alias oder Weiterleitung?, Mailprogramm einrichten und die DNS-Einträge für E-Mail.
Eigener Server und Datensicherheit
- vServer oder VPS: Eine virtuelle Maschine mit eigenem Betriebssystem. Sie ist etwas anderes als ein einzelner Webspace-Zugang.
- Betriebssystem: Die Grundlage des Servers, beispielsweise eine Linux-Distribution oder Windows Server.
- SSH: Ein verschlüsselter Zugang, mit dem Sie einen Server häufig über Texteingaben verwalten.
- RDP: Remotedesktop; damit bedienen Sie die grafische Oberfläche eines Windows-Systems.
- Firewall: Regeln darüber, welche Verbindungen erlaubt sind. Es kann Regeln beim Anbieter und zusätzlich im Betriebssystem geben.
- Snapshot: Ein Zustand einer virtuellen Maschine zu einem bestimmten Zeitpunkt. Er ist nicht automatisch eine unabhängige Sicherung auf einem anderen System.
- Backup: Eine gesicherte Kopie, deren Inhalt und Wiederherstellung Sie prüfen müssen. „Der Job ist eingeschaltet“ allein ist kein Nachweis einer brauchbaren Sicherung.
- Auth-Code: Ein vertraulicher Freigabecode für einen Domaintransfer. Er gehört nicht ins öffentliche Forum.
Weiter: Serverzugang prüfen, Backup und Snapshot unterscheiden und vertrauliche Daten aus Screenshots entfernen.
Wenn Sie das passende Wort nicht kennen
Beschreiben Sie Ihr Ziel: „Meine Website soll auf dem neuen Hosting erscheinen; E-Mail soll unverändert bleiben.“ Das hilft mehr als ein erratener Fachbegriff. Geben Sie bei einem Fehler den Bereich, die Uhrzeit und den genauen Meldungstext an. Passwörter und Bestätigungscodes müssen Sie dafür nicht mitteilen.
Grundlagen und Beispielwerte
Hat Ihnen diese Anleitung geholfen?
Ihr Feedback hilft der Redaktion, die Anleitung zu verbessern. Für Fragen zu Ihrem Vertrag oder persönliche Unterstützung öffnen Sie bitte ein Ticket im Kundenportal.

